HGG-Literaturkurs

Theater am Heilig-Geist-Gymnasium

Literaturkurs 2005


[ Stück ] - [ Besetzung ] - [ Fotos ]

Folgende Zeilen schrieben Karina Schenke und Celia Usinger als kurzen Rückblick sowie als abschließendes Fazit für den Jahresbericht.

Was ist der größte Traum einer Hausfrau? Genau, den Ehemann mit einer Flasche zu erschlagen! Genau das Glück hatte Jutta in dem Stück "Wohin mit der Leiche" unseres Literaturkurses 2005.

Unser Literaturkurs: Wer ist das überhaupt?

Wir waren 6 Mädels und 6 Bübchen ;-) also eine perfekte Aufteilung. Manche hatten schon in einer Theater AG von Herrn Bonn das Vergnügen. Aber die anderen konnten schon nach kurzer Zeit - auch ohne Theatererfahrung - ihr künstlerisches Talent unter Beweis stellen: zum Beispiel als gackerndes Huhn oder hängendes Faultier. Nach diesen tollen und überaus niveauvollen Aufwärmübungen ging es über zu noch niveauvolleren Sketchen: z.B. "Das Ei".

Bei diesem Sketch beschäftigten wir uns mit den Schwierigkeiten des Alltags: "Schatz, das Ei ist hart!". Die Männer durften meckern (also das, was sie immer tun) und die armen Hausfrauen mussten sich alles anhören. Dann wurde es ernster: Wir mussten uns mit dem furchteinflößenden Thema Improvisation beschäftigen. Dabei entstand ein sage und schreibe 20-minütiger, von uns selbst entworfenes, Kriminalstück innerhalb von einer halben Stunde. Man, da waren wir aber stolz und auch Herr Bonn, unserem speziellen bzw. einzigen Zuschauer hat es gefallen. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass wir gerne in die Gangster- und Opferrollen schlüpften. Dies führte zur Auswahl des genannten Stücks: "Wohin mit der Leiche?". Also wohin jetzt mit der Leiche? Das war gar nicht so einfach, denn die langen Kerle, die die Rolle des Fred spielten, waren nur schwer unter dem Sofa zu verstauen! Bei der Aufführung kam es deswegen schon mal vor, dass die ein oder andere vermutliche Leiche an der falschen Stelle wieder zum Leben erwachte und den Vorhang des Sofas selbstständig zurecht rückte. Spätestens da waren die Lacher auf unserer Seite. Aber der ein oder andere Karatekick der dämlichen Jutta sowie die perfekte Darstellung eines stotternden Idioten im Trenchcoat, der sich auch noch als Polizist ausgab, trug dazu bei. Gut, dass Maria Franken, Juttas Mutter, mit einer äußerst kernigen Trockenheit die Nerven von sich und ihrer Tochter behielt. Aber am Ende konnte auch sie dem Späßchen, Fred eins überzuschlagen, nicht widerstehen. Gut, dass Jutta bereits einen neuen an der Angel hatte.

Fazit: Wir fanden es alle phantastisch, was auch daran deutlich wurde, dass die Bühne nicht nur zum "Arbeiten" benutzt wurde, sondern auch zu Partyexzesschen nach einer gelungenen Präsentation.

Wir bedanken uns bei Herrn Bonn dafür, dass er mit seinem feinen Näschen die perfekten Rollen für uns aussuchen konnte, was gar nicht so leicht war, da es anfangs schwer war alle mit ihrer Rolle zufrieden zu stellen.

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